Sind Sie Gründer eines Start-ups und streben später einen Exit an? Wollen Sie in Immobilien investieren? Oder benötigen Sie Ihr erwirtschaftetes Geld nicht sofort, sondern erst später – etwa für eine Rente? Dann kann eine Holding für Sie eine interessante Organisationsstruktur sein. Denn sie bietet rechtliche, steuerliche und organisatorische Vorteile.
Doch dafür kommt es auf die Ausgestaltung an. Diese ist komplex. Immerhin gibt es die verschiedensten Holdings, wenngleich der Grundgedanke einfach ist:
Eine Muttergesellschaft (Holdinggesellschaft) hält Anteile an einer oder mehreren selbstständig wirtschaftenden Tochtergesellschaft/en und verwaltet diese, ohne selbst operativ tätig sein zu müssen. Eine Holding kann mit mindestens zwei Unternehmen der Rechtsformen UG, Ltd, AG oder GmbH gegründet werden. Ist die Muttergesellschaft zum Beispiel eine GmbH, ist von einer Holding-GmbH die Rede. Ebenso gibt es etwa eine Stiftungsholding oder Genossenschaftsholding. Jedoch sind auch doppelstöckige Holdings möglich.
Dementsprechend beratungsintensiv ist das Thema Holding.